China vs. Avatar

Wie ich soeben auf Filmstarts.de lesen musste, wird die Aufführung des Films „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ in China erheblich eingeschränkt werden. So wurden bereits viele Kinobetreiber dazu aufgefordert, den Film aus ihrem Programm zu nehmen und ab dem 23.01. darf sogar nur noch die 3D-Version ausgestrahlt werden. Nur leider gibt es in China kaum Kinos, die 3D-Filme zeigen können. Man könnte also meinen, dass der Film sogut wie verboten wird.

Jetzt wird natürlich spekuliert, warum die chinesische Regierung so vehement gegen „Avatar“ vorgeht. Es könnte mit dem Film „Confucius“ zusammenhängen, der am 29.01. startet und wohl angesichts der Zuschauerzahlen von „Avatar“ ein wenig untergehen würde. Desweiteren könnten die Restriktionen mit der Story von „Avatar“ zusammenhängen. Schließlich wird dort ein naturverbundenes Volk immer mehr aus seinem natürlichen Lebensraum verdrängt, weil die Menschen auf der Suche nach Rohstoffen sind. Ähnliches ist auch immer wieder in China zu beobachten. Dort werden Dörfer und Wälder planiert, damit Platz für neue Bauprojekte ist. Die Anwohner werden meist – wie in „Avatar“ – zwangsumgesiedelt oder einfach verdrängt.

Bleibt abzuwarten, wie viele Einschränkungen die chinesische Bevölkerung noch hinnimmt, bevor sie sich mal dagegen zur Wehr setzt…

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~ von black.templar - 20. Januar 2010.

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